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Dienstag, 13. April 2021

Kein Aprilscherz - Traubenwicklerbekämpfung, Frost und 790 Rebstöcke

 Leider haben wir am 7.4. wieder Frost bis zu -3° C bekommen. 

 Wie haben das unsere Reben überstanden?

Dieses Jahr hat es vorwiegend die oberen Lagen getroffen.

Viele Triebe, aber zum Glück nicht alle, sind erfroren.

Erfrorener brauner Trieb

Grüner Trieb, auch "Auge" genannt.

Nun bleibt es, abzuwarten und zu schauen, welche Augen tatsächlich wachsen.

In manchen Weinbergen haben wir eine sogenannte Frostrute belassen, diese kann man dann in solchen Fällen zusätzlich anheften. Dies kann dann dazu beitragen, trotzdem später einen normalen Ertarg zu bekommen.
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Im April haben wir wieder, wie schon seit vielen Jahren, auf der gesamten Markung

Pheromon-Ampullen ausgehängt. Dieses Jahr wieder nur im Familienverbund,  nach den aktuellen Hygienebedingungen,

                                  

um ganz ökologisch, der Ausbreitung des Traubenwicklers entgegenzutreten.

Diese Tafel erklärt das Verfahren:

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Am 10. April bekamen wir Unterstützung

 durch die Pflanzmaschine, um einen neuen Weinberg anzulegen.


So blieben uns viele Kniebeugen erspart.




und die Reben können nun wachsen
und in 2-3 Jahren die ersten Früchte tragen.



Sonntag, 22. April 2018

Frühlingserwachen oder Sommer im Frühling

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Ein später Start in den Frühling wird belohnt mit einer Explosion in der Natur

wie hier an unserem “Weinblick” in unserer Sternwarte mit Mandelblüte und buntem Blütenmeer.

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Auch die Eidechsen genießen das Bad in der Sonne an unseren Weinbergsmauern, wo sonst Spaziergänger und Wanderer oder unsere Gäste, die mit dem Planwagen unterwegs sind oder ein Picknick im Weinberg gebucht haben, sich eine Pause gönnen und die Aussicht genießen.


Im Frühjahr ist auch Pflanzzeit im Weinberg.

Dieses Jahr haben wir wieder einen Weinberg mit der Pflanzmaschine setzten lassen.

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Je nach Wetter, Bodenbeschaffenheit, jahreszeitlichen Verlauf und arbeitswirtschaftlichen Aspekten überlegen und planen wir die Pflanztechnik.

Deshalb haben wir einen anderen Weinberg  traditionell in reiner Handarbeit gepflanzt.

Freitag, 5. Juni 2015

An einem schönen Sommertag - Anfang Juni 2015

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Alles wächst und gedeiht. “Laubarbeit heißt bei uns.”

Jungfeld ausbrechen 3.6.15 (39)

Die Zeit, in der meist die Reben schneller sind, wie wir nachkommen.

Der Laub-Hefter nimmt etwas den Zeitdruck. Das war nicht immer so.

Erst seit der Laub-Hefter im WeinGut Einzug gehalten hat und die Weinberge, insbesondere der Drahtrahmen, dafür angepasst wurden, ist dies der Fall.

Jungfeld ausbrechen 3.6.15 (42)

Dazu fällt mir diese kleine Anekdote ein:

Als unser Hannes etwa 5 Jahre alt war, hatten wir eine ältere Frau, die uns während der Lese und der Laubarbeit immer half. Als wir an einem sehr heißen Tag bei einer Pause im Weinberg  saßen, sprachen wir darüber, wie es in Zukunft weitergehen wird im Hinblick auf die Laubarbeiten. Zu dieser Zeit war nicht jeder von der Arbeit des Laubhefters überzeugt. Hannes meinte ganz trocken und auch um uns Mut zuzusprechen: “Frida, wenn du mol nemme kansch, dann kaufe mr a Heftmaschine”. Er sollte recht behalten. Es dauerte keine 2 Jahre und es kam so, wie vorhergesagt.

Nun  zurück zur Gegenwart:

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Heute sind wir im Jungfeld (Junger Weinberg).

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An der gepflanzten Rebe sind meist mehrere Augen erwacht, aber nur ein Trieb wird zum Stamm-Aufbau gebraucht.

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Der schönste, möglichst gerade, aufrecht gewachsene Trieb wird belassen und alle anderen entfernt.

Das heißt wieder vor jedem Stock eine Verbeugung.

Doch mit so wunderschönem Ausblick zum Himmel, ins Umland und in die Weinbergs-Landschaft werden wir belohnt.

Jungfeld ausbrechen 3.6.15 (3)

Freitag, 27. März 2015

ZIELEN

 

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Nachdem der Boden für das Jungfeld (Neuanlage eines Weinbergs) fast 2 Jahre brach lag, rigolt und vor einigen Tagen geeggt wurde,

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haben wir für jeden zukünftigen Rebstock an richtigen Platz ein Pflanz-Pfahl in den Boden gedrückt.

Ebenso ist wichtig, dass die Reihen gerade sind und der Geländeform angepasst sind, damit Handarbeit und insbesondere die maschinelle Bewirtschaftung mit dem Traktor gut gelingt.

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So weiß derjenige, der die Pflanz-Löcher macht und die Reben pflanzt, wo das Pflanzloch gemacht werden muss und dann der Rebstock gepflanzt wird.

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Freitag, 20. April 2012

1200 Kniebeugen


Heute nehmen wir Sie mit in unseren neu anzulegenden Weinberg.
1200 Trollingen müssen gepflanzt werden.


Nachdem 6 starke Männer 1200 Löcher, etwa 30 cm tief, mit einer schweren Hacke gemacht haben,


Erde und die Profpreben verteilt waren, mußte vor jedem Planzloch, auch Stufe genannt, eine Kniebeuge gemacht werden und die Rebe fachgerecht gepflanzt werden.


Jede Jungrebe bekam dieses Jahr Wasser, da das Frühjahr 2012 sehr trocken ist.

 Zum Schluss wurde das Loch mit der Rebe wieder komplett mit Erde angedeckt, nur noch der Kopf schaut heraus.

 
 Nun heißt es warten und beobachten, wie die Augen der Rebe von der Frühjahrssonne aufgeweckt werden und wachsen und gedeihen.
Wir werden mit unserem Wissen und unser Leidenschaft das nötige dazu beitragen,
in der Hoffnung in 3 Jahren die ersten leckeren Trollinger zu ernten.



Zum Abschluss: Eine fröhliche Mannschaft, nicht nur beim Arbeiten.

Donnerstag, 12. April 2012

Nichts als Steine

  

 Jede Menge Steine (9 Anhänger)  


haben unsere fleißigen Männer aufgelesen,

damit dann demnächst die jungen Reben


gepflanzt und dann ohne Hindernisse wurzeln und wachsen können. 






Freitag, 9. Dezember 2011

Arbeit für die nächste Generation

Vor dem Wintereinbruch wird noch der Grundstein für die nächste Rebgeneration gelegt.

Mit einem großen Bagger wird auf einer bereits gerodeten Fläche der Boden gelockert. 




Dabei werden auch  Felsbänke unter der Bodenoberfläche aufgebrochen, damit später die jungen Reben den Boden besser durchwurzeln können. 



Auf diesem mineralreichen Keuper  werden in den nächsten Jahrzehnten Reben wachsen.
Aus diesen können dann einzigartige terroirgeprägte Weine reifen.

Mittwoch, 13. April 2011

Neugeboren

Heute ist es soweit, die wirkliche Geburtsstunde eines neuen Weinbergs.
Der Boden ist gut vorbereitet. Das Pflanzgut steht bereit.


















An den Reben wurden die Wurzeln zurückgeschnitten


und über Nacht in Wasser gestellt


















Die Pflanzlöcher sind ausgehoben.
Es kann losgehen.


Rebe und Erde ins Loch,
erst mit den Händen andrücken,
dann mit dem Fuß vorsichtig festtreten,
nochmals mit Erde auf normales Bodenniveau auffüllen.
Fertig.